A. Kreter, Sozialpädagogin (Hamburg)

Wer ist Myrtel?

Myrtel ist eine hübsche, bunte, immer freundliche Raupe. Sie wohnt mit vielen Freunden im Zauberwald und wird von einer besonders schlauen Eule unterrichtet. Natürlich haben mein Mann und ich Myrtel auch kennen gelernt. Sie begleitete uns durch die Welt der Buchstaben und entwickelte sich zum Ende des 1. Schuljahres zu einem wunderschönen Schmetterling. Mit einem Klassenausflug feierten wir diesen Geburtstag im Schmetterlingsgarten Friedrichsruh.

Nach Ablauf des ersten Schuljahres beherrschte unsere Tochter, dank dieses Lernprogramms, bereits alle Buchstaben, sowie Druck und auch Schreibschrift. Wir waren erstaunt darüber, wie sehr die Kinder sich mit den Geschichten und den einzelnen Tieren auseinandergesetzt haben. Sie waren stark motiviert beim Schreiben und Lesen lernen. Anhand des Programmaufbaues waren die Kinder sehr schnell in der Lage, die Buchstaben zu erlernen, was mir auch immer wieder im Gespräch mit Eltern aus anderen Schulen im Vergleich auffiel.

Ich wünsche mir, das Myrtel und Bo auch in anderen Klassen und Kinderzimmern Einzug halten und somit vielen Kindern zu einem lustvollen Lernen und Umgang mit dem Unterrichtsstoff verhelfen. Ein ist ein sehr vielseitiges Lernprogramm, das dank seiner unterschiedlichen Themen, auch in den anderen Unterrichtsfächern z. B. Technik oder Sachkunde anwendbar war. Somit konnte eine Vernetzung stattfinden, die den Kindern ganzheitliches, kreatives Lernen im kognitiven und auch im motorischen Bereich ermöglichte. Durch „Begreifen“ erlangen die Kinder eigene Erfahrungen, die ihnen eine Möglichkeit bieten, ihr Wissen dauerhaft zu festigen.

November 2007

H. Böttger, Elternteil (Hamburg)

Als anlässlich eines Elternabends die Lehrerin unseres Sohnes, der damals in die zweite Klasse ging, vorschlug, dass sie der gesamten Klasse (mit Jungen in der Überzahl) gemeinsam (!) das Flötenspielen vermitteln wolle, waren wir doch recht skeptisch und um es ganz ehrlich zu sagen: Die Lehrerin und ihr Gehör taten uns richtig leid. Jeder, der als Kind (so wie ich) mit der Blockflöte die ersten musikalischen Erfahrungen sammeln durfte, weiß, wie mühsam die ersten Flötentöne sind.

Wie überrascht war ich, als mein Sohn das kleine, liebevoll gestaltete Flötenheft mit Begleit-CD mitbrachte und auf meiner alten Flöte eifrig zu üben begann. Die anfänglich noch quietschenden, schrägen Töne wurden gnädig durch die angenehme Begleitmusik abgemildert. Nicht nur, dass sich mein Sohn auf die einmal wöchentlich mit der ganzen Klasse stattfindende Flöten-Stunde freute, er hörte die eingängigen, fröhlichen kleinen Melodien der Begleitmusik sogar gerne (oft auch ohne mitzuspielen) und das, obwohl sonst eher Fußballhits aus seinem Zimmer schallen. Der Begleit-CD ist es auch zu verdanken, dass die ersten Flötentöne – nach etwas Übung- sogar richtig gut klangen und dadurch den Schüler (und übrigens auch die selbstverständlich stets lobenden Zuhörer) motivierten.

Richtig begeistert war ich jedoch, als ich dann den ersten gemeinsamen Auftritt der Klasse vor Publikum erlebte, denn wenn 22 Kinder gemeinsam flöten, ist das ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art. Erstaunlich war dabei auch, welch umfangreiches Repertoire – vom Menuett und Tango bis zum Boogie – die Kinder mit nur 5 (!) Flötentönen vorweisen konnten.

Nach inzwischen einem Jahr, verschiedenen Auftritten und offensichtlich viel Spaß der Kinder am gemeinsamen Musizieren, kann ich mich nur herzlich bei der Lehrerin und beim Myrtel-Team bedanken und die Flötenschule wärmstens weiterempfehlen.

Januar 2008